An Weihnachten gehören Lebkuchen einfach dazu – genau wie der Tannenbaum. Wenn für dich beim Naschen Geschmack und Genuss im Vordergrund stehen, du aber trotzdem nicht möchtest, dass deine Lebkuchen voll mit Zucker stecken, bist du hier genau richtig. Hier findest du meine besten gesunden Lebkuchen-Rezepte, die zeigen, dass weniger zugesetzter Zucker kein bisschen weniger Genuss bedeuten muss.
Egal ob als Geschenk, zum Mitbringen für den Adventskaffee oder für deinen eigenen Genussmoment: Die nächsten gesunden Lebkuchen, die du backst, schmecken fantastisch und lassen sich wunderbar in eine bewusste und ausgewogene Ernährung integrieren – ohne auf Süßes verzichten zu müssen.
In diesem Artikel erfährst du, welche Zutaten Lebkuchen gesünder machen, welcher Zuckerersatz ratsam ist und natürlich meine liebsten gesunden Lebkuchen Rezepte ohne Zuckerzusatz.
Inhalte des beitrags
Was gesunde Lebkuchen ausmacht - und welche Zutaten du brauchst
Gesunde Lebkuchen müssen für mich vor allem eines sein: richtig lecker. Denn was bringt mir „Gesund“, wenn es am Ende dann nicht wirklich schmeckt, man nicht zufrieden ist und im Endeffekt doch zum klassischen Lebkuchen greift. Daher gibt es für mich immer zwei Grundprinzipien: Geschmack und dann folgt die nährstoffreiche Zusammensetzung.
Beide Grundprinzipien lassen sich mit den verwendeten Zutaten beeinflussen. Gekaufte Lebkuchen zum Beispiel enthalten je nach Rezeptur häufig größere Mengen Zucker, Sirupe, Verdickungsmittel, billige Zutaten oder andere zusätzlich süßende Zutaten.
Aber wenn du dich dafür entscheidest, Lebkuchen selber zu backen und auch eine gesunde Variante auszuprobieren, denn dafür bist du ja hier gelandet, kannst du dagegen selbst entscheiden, welche Zutaten du miteinander kombinierst und vor allem welche bzw. wie viel Süße hineinkommt.
Was für mich ganz wichtig ist: Dabei muss ein gesunder Lebkuchen nicht fad schmecken, trocken sein und auf Krampf unheimlich wenig Kalorien besitzen. Dann sind wir nämlich wieder am Anfang, was einmal nicht schmeckt, schmeckt auch nicht beim nächsten Mal und dann greift man lieber zu den Lebkuchen, die schmecken.
Welche Zutaten machen Lebkuchen gesünder?
Bei gesunden Lebkuchen kommt es nicht auf die eine „perfekte“ Zutat an. Vielmehr macht die gesamte Kombination einen großen Unterschied.
Nüsse und Mandelmehl: Sie bringen gesundes Fett, Ballaststoffe und auch Eiweiß mit und machen Lebkuchen außerdem schön aromatisch. Gerade bei Lebkuchen passen gemahlene Mandeln oder Haselnüsse für mich geschmacklich sowieso perfekt in die Weihnachtszeit.
Vollkorn- oder Dinkelmehl: Wenn du einen Teil des klassischen Mehls durch Vollkornmehl ersetzt, kommen mehr Ballaststoffe ins Gebäck. Dinkel(Vollkorn-)mehl kann ebenfalls eine Alternative zu Weizenmehl sein, das deine gesunden Lebkuchen nährstoffreich aufwertet.
Datteln und Dattelmus: Wenn du Lebkuchen ohne zugesetzten Haushaltszucker backen möchtest, kannst du die Süße beispielsweise aus der natürlichen Süße wie aus Datteln oder (selbstgemachtes) Dattelmus holen. Dazu später aber mehr.
Lebkuchengewürz: Zimt, Nelken, Kardamom, Anis und andere typische Weihnachtsgewürze bringen unglaublich viel Geschmack mit. Und genau das finde ich beim gesunden Backen besonders spannend: Wenn ein Gebäck durch Gewürze, Nüsse und andere Zutaten schon intensiv schmeckt, brauchst du oft gar nicht so viel zusätzliche Süße, so ist meine Erfahrung und auch die viele meiner Klientinnen, die bereits ihren Zucker Reset gemacht haben.
Ei oder andere eiweißreiche Zutaten: Je nach Rezept können auch Ei, Quark oder andere eiweißreiche Zutaten zum Einsatz kommen. Sie verändern nicht nur die Konsistenz, sondern können gleichzeitig dazu beitragen, dass das Gebäck etwas mehr Eiweiß enthält. Dadurch bleibt zum Beispiel dein Blutzuckerspiegel stabiler und das hat einen Einfluss auf mögliche Heißhungerattacken
Für mich bedeutet ein gesunder Lebkuchen deshalb nicht, möglichst viele Zutaten wegzulassen. Viel spannender finde ich die Frage: Wie kann ich aus guten Zutaten einen Lebkuchen machen, der richtig lecker schmeckt und bei dem ich trotzdem nicht das Gefühl habe, auf etwas verzichten zu müssen?
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Zucker in Lebkuchen ersetzen: Was ich in der Weihnachtsbäckerei für wen empfehle
Wenn du Lebkuchen ohne klassischen Haushaltszucker backen möchtest, stößt du schnell auf Begriffe wie Zuckerersatz, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe oder natürliche Süßungsmittel. Und genau hier wird es schnell unübersichtlich.
Denn diese Begriffe bedeuten nicht alle dasselbe. Datteln, Erythrit, Xylit, Stevia und Mönchsfrucht sind beispielsweise ganz unterschiedliche Möglichkeiten, einem Lebkuchen Süße zu geben – und sie verhalten sich beim Backen auch unterschiedlich.
Deshalb schauen wir uns jetzt einige Süße-Möglichkeiten einmal genauer an und ich zeige dir jeweils, für wen sie geeignet sind und wann ich eher zu einer anderen Alternative greifen würde.
Natürliche Süßungsmittel: Apfelmark, Dattelmus & Co.
Hierzu gehören beispielsweise Datteln, Dattelmus, Bananen oder Apfelmark. Sie können beim Backen einen Teil oder – je nach Rezept natürlich – den gesamten zugesetzten Haushaltszucker ersetzen.
Diese Zutaten bringen nicht nur Süße mit, sondern auch Volumen, Feuchtigkeit und Geschmack. Gerade bei weichen Lebkuchen kann das also ein großer Vorteil sein.
Wichtig ist, immer im Hinterkopf zu behalten, dass Datteln, Bananen und Äpfel von Natur aus Zucker enthalten und damit natürlich auch kein Freifahrtschein sind. Wie überall macht auch hier die Menge das Gift.
Natürliche Süßungsmittel wie Datteln, Bananen oder Apfelmark sind ideal für Familien mit Kindern, vegane Rezepte und alle, die beim Backen bewusst auf raffinierten Haushaltszucker verzichten möchten.
Bei einer Fruktoseintoleranz solltest du dagegen genauer hinschauen, denn nicht jedes dieser Lebensmittel wird gleich gut vertragen. Auch Menschen mit Diabetes sollten berücksichtigen, dass diese Zutaten Kohlenhydrate und von Natur aus Zucker enthalten. Sie müssen deshalb nicht komplett vom Speiseplan verschwinden, sollten aber in die individuelle Ernährung und den Umgang mit Kohlenhydraten einbezogen werden.
Zuckeraustauschstoffe: Erythrit und Xylit
Jetzt kommen wir zu einer ganz anderen Gruppe: den Zuckeraustauschstoffen, die auch Zuckeralkohole oder Polyole genannt werden.
Beim Backen haben sie allerdings einen wichtigen Nachteil: Zucker macht im Teig mehr als nur süß. Er beeinflusst unter anderem Volumen, Konsistenz, Feuchtigkeit und Bräunung. Deshalb lässt sich Haushaltszucker nicht in jedem Lebkuchen einfach 1:1 durch einen Zuckeraustauschstoff ersetzen.
Erythrit
Erythrit wird häufig verwendet, wenn Zucker und Kalorien reduziert werden sollen. Für bestimmte Lebkuchenrezepte kann es gut funktionieren.
Ich persönlich mag allerdings den leicht kühlenden Geschmack von Erythrit nicht besonders. Außerdem kann es je nach Rezept zu einer anderen Konsistenz führen als klassischer Zucker.
Geeignet für: Menschen, die Zucker und Kalorien reduzieren möchten, Erythrit geschmacklich mögen und es gut vertragen. Auch für bestimmte vegane Rezepte und als mögliche Alternative für Menschen mit Diabetes.
Eher nicht die erste Wahl für: Menschen, die den kühlenden Geschmack nicht mögen oder beim Backen möglichst mit klassischen, wenig verarbeiteten Zutaten arbeiten möchten.
Wichtig: Größere Mengen Erythrit können bei manchen Menschen zu Verdauungsbeschwerden bzw. einer abführenden Wirkung führen.
Xylit
Xylit ist ebenfalls ein Zuckeraustauschstoff und schmeckt relativ ähnlich wie Haushaltszucker. Es kann deshalb beim Backen interessant sein, wenn du eine ähnliche Süße möchtest.
Allerdings können größere Mengen von Xylit bei empfindlichen Menschen Verdauungsbeschwerden verursachen.
Geeignet für: Menschen, die Zucker reduzieren möchten und Xylit gut vertragen.
Eher nicht die erste Wahl für: empfindliche Personen bei größeren Mengen und Haushalte mit Hunden. Xylit ist für Hunde hochgiftig und sollte deshalb niemals in Reichweite eines Hundes aufbewahrt werden.
Süßstoffe wie Stevia und Sucralose
Auch Süßstoffe wie Stevia oder Sucralose können eine Möglichkeit sein, die Zuckermenge beziehungsweise Kalorien in Lebkuchen zu reduzieren. Sie sind deutlich süßer als Haushaltszucker, weshalb bereits sehr kleine Mengen ausreichen.
Gerade beim Backen ist das allerdings nicht ganz so einfach. Zucker sorgt im Lebkuchenteig nämlich nicht nur für Süße, sondern trägt je nach Rezept auch zur Konsistenz, Feuchtigkeit und Struktur bei. Ein paar Tropfen Stevia können deshalb zwar die Süße ersetzen, aber nicht automatisch die Funktion, die Zucker im Rezept übernimmt.
Außerdem solltest du den Geschmack im Blick behalten. Gerade bei größeren Mengen kann Stevia für manche Menschen einen deutlichen Eigengeschmack entwickeln.
Für mich sind Süßstoffe deshalb bei gesunden Lebkuchen nicht meine erste Wahl. Ich mag es lieber, wenn die Süße mit den typischen Aromen von Zimt, Nelken, Nüssen und Co. harmoniert und der Lebkuchen einfach nach Weihnachten schmeckt.
Geeignet für: Menschen, die Zucker reduzieren möchten, und je nach Produkt und Rezept auch für vegane Lebkuchen.
Eher nicht die erste Wahl für: klassische Lebkuchenrezepte, bei denen Zucker auch für Struktur und Volumen sorgt, oder wenn dir der Geschmack von Stevia nicht zusagt.
Honig, Ahornsirup und andere Sirupe
Und dann gibt es noch eine Kategorie, die ich unbedingt erwähnen möchte, weil sie beim Thema „Zucker ersetzen“ sehr häufig für Verwirrung sorgt.
Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft oder Reissirup können zwar anstelle von Haushaltszucker verwendet werden. Sie sind aber nicht automatisch eine zuckerarme Alternative.
Sie liefern weiterhin Zucker beziehungsweise Kohlenhydrate. Wenn dein Ziel also lautet, weniger zugesetzten Zucker zu verwenden, sind sie nicht mit Erythrit oder einem Süßstoff gleichzusetzen.
Für vegane Lebkuchen ist zum Beispiel Ahornsirup eine Möglichkeit, während Honig natürlich nicht vegan ist.
Und auch hier gilt: Nur weil auf einem Rezept „mit Honig statt Zucker“ steht, bedeutet das nicht automatisch, dass der Lebkuchen weniger Zucker enthält.
Mönchfrucht
Die Süße der Mönchfrucht stammt hier aus sogenannten Mogrosiden. Diese sind sehr viel süßer als Haushaltszucker, weshalb bereits kleine Mengen ausreichen. Mönchsfrucht-Extrakt liefert dabei praktisch keine Kalorien und keine relevanten Kohlenhydrate.
Beim Backen gilt deshalb Ähnliches wie bei Stevia: Du bekommst zwar die gewünschte Süße, ersetzt damit aber nicht automatisch die Funktionen, die Zucker im Lebkuchenteig übernimmt.
Geeignet für: Menschen, die ihre Zucker- und Kohlenhydrataufnahme reduzieren möchten – auch für Menschen mit Diabetes kann ein entsprechender Süßstoff eine Möglichkeit sein. Entscheidend ist dabei immer das konkrete Produkt, denn manche Mischungen enthalten zusätzlich andere Zutaten.
Eher nicht die erste Wahl für: Rezepte, bei denen Zucker gleichzeitig für Volumen, Feuchtigkeit und Struktur sorgt, oder wenn du möglichst wenig verarbeitete Zutaten verwenden möchtes
Rezepte für gesunde Lebkuchen ohne Zucker
Jetzt wird es lecker: Denn was wäre ein Lebkuchen-Artikel ohne die passenden Rezepte?
Meine gesunden Lebkuchen kommen ohne zugesetzten Haushaltszucker aus und zeigen dir, dass Weihnachtsgebäck trotzdem wunderbar saftig, aromatisch und süß schmecken kann. Für Die Süße nutze ich selbstgemachtes Dattelmus.
Auch wenn du gesunde Lebkuchen für Kinder suchst oder in der Weihnachtszeit einfach weniger zugesetzten Zucker essen möchtest, findest du hier verschiedene Varianten zum Ausprobieren.
Welche Süße du verwendest, bleibt dabei ganz dir überlassen. Du kannst meine Rezepte so nachbacken oder je nach Geschmack beispielsweise Erythrit, Mönchsfrucht oder eine andere Süße verwenden. Ich selbst süße seit meinem Zucker Reset nur noch sehr dezent, weil sich mein Geschmack verändert hat und ich kleine Mengen Süße inzwischen viel intensiver wahrnehme.
Hier kommen meine liebsten gesunden Lebkuchen-Rezepte ohne Zuckerzusatz – von klassisch bis etwas besonderer.
Gesunde Lebkuchen mit Datteln
Für 10 gesunde Lebkuchen brauchst du:
– 2 Eier
– 40g gemahlene Mandeln
– 50g Dinkelvollkornmehl
– 1 EL fettarmer Kakao
– 1 Prise Backpulver
– 50g Frischkäse (light)
– 1 TL Mandelmus
– 2 Datteln (kleingehackt)
– 1 Prise Salz
– 1 EL Dattelmus oder andere Süße
– Optional Oblaten
Zubereitung: Alle Zutaten, bis auf die gehackte Dattel, mit einem Handmixer vermischen, mit Süße abschmecken, gehackte Dattel unterheben, 10 Lebkuchen auf ein Backblech geben und bei 180 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen.
Gesunde Lebkuchen Printen
Für ca. 22 gesunde Lebkuchen Printen brauchst du:
– 4 Eier
– 20g gemahlene Mandeln
– 100g Dinkelvollkornmehl
– 60g Mandelmehl (teilentölt)
– 20g fettarmen Kakao
– 10g Backpulver
– 100g Frischkäse (light)
– 40g gehackte Nüsse
– 1 Prise Salz + 1 TL Lebkuchengewürz
– 2 EL Dattelmus oder andere Süße
Zubereitung: Alle Zutaten, außer die gehackten Nüsse, mit einem Handmixer vermischen, mit Süße abschmecken, gehackte Nüsse unterheben, die Masse in einen Spritzbeutel füllen, Printen aufspritzen und ein bisschen glatt drücken, bei 180 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen. Nach Lust und Laune dekorieren oder mit Schokolade überziehen.
Gesunde Lebkuchen Kugeln
Für 10 gesunde Lebkuchen Pralinen:
– 120g Apfelmark
– 40g teilentöltes Mandelmehl
– 60g gemahlene Haferflocken
– 2 TL Mandelmus
– 2 TL fettarmes Kakaopulver
– 1 Prise Lebkuchengewürz
– optional Schokolade zum Überziehen (bei mir 100% Kakao)
Zubereitung: Alle Zutaten vermischen, abschmecken und kurz kalt stellen. Danach mit feuchten Händen 10 Pralinen formen, kühl stellen und wer möchte mit (Bitter-) Schokolade ohne Zuckerzusatz verzieren oder überziehen.
Gesunde Lebkuchen Plätzchen
Für die gesunden Lebkuchen Plätzchen brauchst du:
– 150g Dinkelvollkornmehl
– 90g Butter
– 60g Mandelmehl (teilentölt)
– 1 Prise Lebkuchengewürz
– 2 EL Dattelmus oder andere Süße
Zubereitung: Alle Zutaten miteinander gründlich verkneten, abschmecken und für 30 Minuten im Kühlschrank lagern. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Wenn der Teig zu nass sein sollte, dann noch ein bisschen mehr Mehl verwenden. Mit Sternen ausstechen und bei 180 Grad Ober und Unterhitze 15 bis 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und dann mit jeweils 1/2 Teelöffel Schokocreme füllen (ich nutze hier die Gesund Naschen Schokocreme aus meinem 3. Rezeptbuch Gesunde Klassiker.)
Gesunde Lebkuchen Muffins
Für die gesunden Lebkuchen Muffins brauchst du:
– 250g Skyr
– 120g Dinkelvollkornmehl
– 2 Eier
– 2 EL Puddingpulver Schokolade
– 1/2 Packung Backpulver
– 2 EL Apfelmark oder andere Süße
– 1 TL Lebkuchengewürz
– 2 EL Schokodrops (bei mir aus 100% Kakao)
Zubereitung: Alle Zutaten gründlich vermischen, abschmecken, Schokodrops unterheben, in Muffinformen aufteilen und bei 160 Grad Umluft 20 Minuten backen.
Gesundes Lebkuchen Mousse
Für das gesunde Lebkuchen Mousse (2 Portionen):
– 1 Kaki (ca. 200g)
– 50g Skyr
– 2 EL fettarmes Kakaopulver
– 10g Bitterschokolade
– 1 TL Flohsamenschalen
– 1/2 TL Lebkuchengewürz
Zubereitung: Kaki mit Kakaopulver pürieren. Schokolade schmelzen, mit dem Teig angleichen und dann unter die Masse heben. Skyr und Flohsamenschalen unterheben, abschmecken, wer es süßer mag weitere Süße hinzufügen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.
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Gesunde Lebkuchen kaufen - auf was du achten solltest
Wenn du fertige Lebkuchen kaufen möchtest, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerttabelle pro 100 Gramm und pro Stück. Denn „weniger Zucker“ bedeutet nicht automatisch „weniger Kalorien“. Werden beispielsweise Zucker durch Nüsse oder andere fettreichere Zutaten ersetzt, kann der Kaloriengehalt trotzdem relativ hoch sein.
Schau außerdem darauf, welche Zutaten an erster Stelle stehen. Ich persönlich finde Lebkuchen mit natürlichen Zutaten wie Nüssen, Mandeln, Vollkorn oder Gewürzen besonders interessant. Je nach Rezept können auch Datteln oder andere Früchte für Süße sorgen.
Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die Lebkuchen mit weniger Zucker anbieten.
Ein Beispiel sind die Elise Weniger Zucker von Lebkuchen-Schmidt: Sie enthalten laut Hersteller 30 % weniger Zucker als die entsprechende Rezeptur, liegen aber bei 407 kcal und 24,6 g Zucker pro 100 g.
Wenn du gezielt nach Lebkuchen ohne Zuckerzusatz beziehungsweise zuckerarmen Lebkuchen suchst, gibt es außerdem Anbieter wie Eat to Fit. Dort werden Lebkuchen ohne zugesetzten Zucker angeboten; je nach Rezeptur kommen unter anderem Maltit, Erythrit und Inulin zum Einsatz.
Auch der Zuckerfrei Store bietet einen zuckerarmen Lebkuchen ohne zugesetzten Zucker an, der laut Anbieter 3,2 g natürlich vorkommenden Zucker pro 100 g enthält.
Ich selbst habe solche gekauften Versionen noch nicht probiert, da ich für mich entschieden habe die gesunden Lebkuchen lieber selbst zu backen.
Für alle Süßschnäbel: Wenn du deinen freien Zuckerkonsum Schritt für Schritt reduzierst, verändert sich mit der Zeit auch dein Geschmacksempfinden. Plötzlich schmeckt Obst wieder richtig süß, du nimmst einzelne Aromen viel intensiver wahr und Lebensmittel, die dir vorher vielleicht langweilig erschienen sind, bekommen wieder deutlich mehr Geschmack. Genau das berichten mir auch immer wieder meine begeisterten Teilnehmerinnen aus dem 30-Tage-Zucker Reset.
Häufige Fragen zu gesunden Lebkuchen
Sind Dinkel-Lebkuchen eine gesunde Alternative?
Dinkel-Lebkuchen können eine gute Alternative sein, wenn du den Geschmack von Dinkel magst oder beim Backen gerne Dinkelmehl verwendest. Gesünder sind sie durch das Dinkelmehl allein aber nicht automatisch.
Entscheidend ist vielmehr, was insgesamt im Lebkuchen steckt. Ein Lebkuchen aus Dinkelmehl kann trotzdem reichlich Zucker, Sirup oder Schokolade enthalten. Umgekehrt kann ein Lebkuchen mit Weizenmehl durch einen höheren Nussanteil, weniger zugesetzten Zucker und mehr Ballaststoffe ebenfalls eine gute Zusammensetzung haben.
Wenn du Dinkel bevorzugst, würde ich deshalb eher auf Dinkelvollkornmehl setzen und zusätzlich auf die anderen Zutaten achten.
Wo finde ich Lebkuchen mit weniger Kalorien?
Wenn du fertige Lebkuchen kaufen möchtest, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Nährwerttabelle pro 100 Gramm und pro Stück. Denn „weniger Zucker“ bedeutet nicht automatisch „weniger Kalorien“. Werden beispielsweise Zucker durch Nüsse oder andere fettreichere Zutaten ersetzt, kann der Kaloriengehalt trotzdem relativ hoch sein. Lese dazu hier
Sind Lebkuchen ohne Zucker wirklich zuckerfrei?
Nein, „ohne Zuckerzusatz“ bedeutet nicht automatisch „zuckerfrei“.
Wenn ein Lebkuchen beispielsweise mit Datteln, Dattelmus, Banane oder Apfelmark gesüßt wird, enthält er weiterhin von Natur aus vorkommenden Zucker. „Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet lediglich, dass kein zusätzlicher Zucker wie Haushaltszucker, Honig oder Sirup zugesetzt wurde.
Deshalb lohnt sich bei gekauften Produkten immer ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangaben.
Welche Lebkuchen sind für Kinder geeignet?
Für Kinder würde ich nicht nach dem Motto „je weniger Kalorien, desto besser“ auswählen. Viel wichtiger finde ich, dass die Zutatenliste überschaubar ist und der Lebkuchen nicht unnötig extrem süß schmeckt.
Lebkuchen mit Nüssen oder Mandeln, Hafer oder Vollkorn und einer moderaten Süße können eine schöne Möglichkeit sein. Bei kleinen Kindern solltest du natürlich auch mögliche Allergien und je nach Alter die Konsistenz beziehungsweise Verschluckungsgefahr berücksichtigen.
Wenn du selbst backst, hast du den größten Einfluss darauf, wie süß die Lebkuchen werden und welche Zutaten darin landen.
Sind Lebkuchen zum Abnehmen geeignet?
Ganz klares Ja! Gesunde Lebkuchen und auch klassische Lebkuchen können auch in eine Ernährung zum Abnehmen passen. Du musst Weihnachtsgebäck nicht komplett streichen, nur weil du abnehmen möchtest.
Entscheidend ist die Menge und wie die Lebkuchen insgesamt in deine Ernährung passen. Ein selbst gemachter Lebkuchen mit Nüssen, Gewürzen und weniger zugesetztem Zucker kann dabei eine gute Möglichkeit sein, bewusster zu genießen.
Für mich bedeutet gesundes Naschen sowieso nicht, jedes Weihnachtsplätzchen auf möglichst wenige Kalorien zu reduzieren. Viel wichtiger ist, dass du genießen kannst, zufrieden bist und nicht das Gefühl hast, dir ständig etwas verbieten zu müssen.
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Mein Fazit zu gesunden Lebkuchen
Gesunde Lebkuchen müssen weder trocken noch langweilig sein – und schon gar kein Verzicht sein. Mit den richtigen Zutaten kannst du leckere, genussvolle Lebkuchen ohne raffinierten Zucker backen und trotzdem wunderbar aromatische und saftige Lebkuchen genießen.
Ob du deine Lebkuchen mit Dattelmus, Erythrit oder anderen Zutaten süßt, bleibt dabei ganz dir überlassen. Wichtig ist für mich vor allem, nicht einfach nur Zucker durch irgendeinen anderen Süßmacher zu ersetzen, sondern das gesamte Rezept anzuschauen.
Denn gesundes Naschen bedeutet nicht, dass Weihnachten plötzlich zuckerfrei sein muss. Es geht vielmehr darum, bewusst auszuwählen, gute Zutaten zu verwenden und Süße so einzusetzen, dass du danach auch wirklich zufrieden bist.
Und genau deshalb dürfen gesunde Lebkuchen für mich vor allem eines sein: richtig lecker.
Du möchtest nicht nur beim Lebkuchen weniger Zucker essen?
Gesunde Lebkuchen sind ein schöner Anfang. Aber vielleicht kennst du das auch: Du möchtest weniger Süßes essen, nimmst dir immer wieder vor, dich beim nächsten Mal besser zusammenzureißen – und trotzdem kommt der Heißhunger irgendwann wieder.
Das liegt nicht unbedingt an fehlender Disziplin. Gerade wenn du abends nach einem langen Tag plötzlich unbedingt etwas Süßes möchtest, kann es helfen, zuerst zu verstehen, was hinter diesem Verlangen steckt.
Genau dafür habe ich meinen SOS-Guide gegen akuten Heißhunger entwickelt.
Du bekommst darin die 3 bewährtesten SOS-Maßnahmen aus meiner jahrelangen Arbeit mit meinen Klientinnen für 0 Euro und ein begleitendes Audio.



